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Aktuelles

Hier erfahren Sie Aktuelles aus der Pflege, zu Gesundheitsthemen und vieles, was das Leben lebenswert macht. Schauen Sie regelmäßig vorbei, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

10.01.2018

98-Jährige zieht aus Solidarität mit zu ihrem Sohn ins Altersheim        

Die 98-jährige Ada Keatings ist kürzlich ins Altersheim gezogen. Eigentlich keine allzu ungewöhnliche Entscheidung für ihr Alter, möchte man meinen. Das wirklich Spannende an der Sache ist, dass nicht Ada Keatings eigener Pflegebedarf Auslöser ihres Umzugs war. Sondern der ihres Sohnes.  Tom Keating war sein Leben lang alleinstehend geblieben, war sein Leben lang bei der Mutter geblieben. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands entschied er sich aber nun  doch nach 80 Jahren sein Heim zu verlassen – in eine Pflegeeinrichtung.
Seine Mutter folgte ihm prompt. Sie selbst ist nebenbei bemerkt immer noch äußerst rüstig. Aber so ist es ihr möglich, sich immer noch um ihren Sohn zu kümmern, auch wenn das nicht ihre Hauptaktivitäten sind. Oft spielen die beiden zusammen, gucken gemütlich fern und können immer noch ihren gemeinsamen Tagesrhythmus leben. Adas zwei jüngere Töchter haben so auch die Möglichkeit, den Bruder und die Mutter gemeinsam zu besuchen. Im Altersheim gilt der Fall schon als ungewöhnlich – trotzdem versucht man so gut wie möglich auf die kleine Familiengemeinschaft einzugehen.  
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article170184756/Mutter-zieht-zu-80-jaehrigem-Sohn-ins-Seniorenheim.html
10.01.2018

Schach - ein unterschätzter (Denk-)Sport        

Wenn endlich der Ruhestand ruft, nehmen sich viele Menschen vor, endlich die Zeit für neue Hobbys zu nutzen und sich damit einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Doch was kommt infrage? Wer sich selbst zwei linke Hände attestiert, und seine Zeit lieber gemütlich Zuhause verbringt, anstatt sich aufs Rad zu schwingen, sieht oft wenig Möglichkeiten. Ein Sprachkurs wäre eine Option. Doch für eher dem Denksport zugeneigte Menschen gibt es abgesehen davon noch andere Angebote: wie beispielsweise Schach. Schach ist, auch wenn viele andere Befürchtungen haben, auch im Alter noch gut zu erlernen. Ganz im Gegenteil – Studien haben bewiesen, dass Schach nicht nur die geistigen Fähigkeiten aufrecht erhält und vor allem weiter ausbaut, sondern, dass es zudem auch noch Demenz vorbeugt. Auch die soziale Komponente kommt nicht zu kurz. Mit dem Lehrer oder dem gemeinsamen Lernpartner, die beide auch gut aus dem Familien- und Bekanntenkreis stammen können, entsteht durch das Spielen zu zweit eine enge Bindung. Außerdem gibt es Schachvereine in nahezu jeder Stadt: Durch den Wettbewerb kommt, wie bei jeder anderen „Sportart“ auch, der Ehrgeiz nicht zu kurz.
Wer hingegen zuerst in aller Ruhe Zuhause anfangen will, dem stehen in Form von Lehrbüchern mannigfache Hilfestellungen zur Seite, auch für Einsteiger geeignete.
Quellen:  https://www.chesspoint.ch/blog/schach/schach-fuer-senioren
16.11.2017

Schützende Hautpflege im Winter       

Eingerissene Lippen, raue Hände, die Haut spannt, juckt, ist schlichtweg trocken - diese Probleme hatte wohl jeder schon einmal, aber gerade in der kalten Jahreszeit scheinen sie massiv zuzunehmen. Die Kälte und die geringe Luftfeuchtigkeit setzen der Haut zu, aber auch die behaglich warme Heizungsluft oder gar der Wechsel von einem Extrem der Temperaturen ins andere sind keine Wohltat für sie.
Im Winter reicht die eigene Talkproduktion der Haut oft nicht mehr aus, um sie so schön geschmeidig zu halten. Deshalb sollte mit Cremes nachgeholfen werden, am besten welchen mit hohem Fettanteil. Viele Hersteller führen deshalb spezielle Wintercremes" auf Ölbasis, die einen besseren Schutz bieten als normale Feuchtigkeitscremes. Besonders zu berücksichtigen sind dabei die Partien unserer Körperoberfläche, die nicht von schützender Kleidung bedeckt sind. Also Gesicht, inklusive Lippen, und Hände natürlich, aber auch Hals und Dekolletee.
Wer zusätzlich noch auf eine vitaminreiche Ernährung achtet, tut damit nicht nur seiner Haut, sondern auch seinem Immunsystem etwas Gutes.

Quellen: https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20171108-richtige-hautpflege-im-winter.html/
http://www.hautpflege.info/hautpflege-im-winter/

 
 
    
23.10.2017

Mehr Sicherheit bei Schnee und Glatteis      

Mit dem Herbst kommt auch bald der erste Frost. Gerade für  Senioren ist Schnee und Glatteis oft tückisch, sie können sich bei möglichen Stürzen oft nicht mehr so gut und schnell abstützen. Gerade wenn man weiß, dass man Probleme beim Gehen hat, sollte man bei Wetter dieser Art möglichst Zuhause bleiben.
Wenn es doch einmal nicht anders geht, ist der ‚Pinguin-Gang‘ laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie am besten geeignet. Damit ist gemeint, mit ganzer Sohle aufzutreten und die Füße leicht nach außen zeigen zu lassen und natürlich am besten Hauswände oder Geländer zum Abstützen nutzen.
Falls es unglücklicherweise zu einem Sturz kommen sollte, die Unterarme vors Gesicht halten und die Hände nach vorne ausstrecken – so kann man sich abfangen und den Kopf notfalls schützen.
Bei Stürzen nach hinten sollte hingegen versucht werden, den Rücken, so gut es geht, rund zu machen und das Kinn zur Brust zu drücken.
Und am allerwichtigsten ist es natürlich, alle Taschen und sonstigen Gegenstände auf der Stelle fallen zu lassen, damit die Arme und Hände frei sind, denn die körperliche Unversehrtheit geht vor.

Quelle: https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/2896148-212-glatteis-sicher-gehen-auf-schnee.html     
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23.10.2017

Training für die Grauen Zellen       

Wer sein Gehirn fit halten will, muss nicht immer zum Kreuzworträtsel oder Sodukoblock greifen. Viele andere, spannende Beschäftigungen fordern die grauen Zellen ebenfalls, oftmals sogar Tätigkeiten, von denen man es eher nicht gedacht hätte. Dazu gehört zum Beispiel auch ganz klassisch Häkeln oder Stricken. Denn dies erfordert nicht nur Fingerfertigkeit, sondern auch viel Konzentration, vorausschauende Planung und Kreativität.
Etwas ausgefallener ist dagegen schon Origami (wörtl. Gefaltetes Papier), da hier ein Stück Papier ohne Hilfsmittel in die kuriosesten Formen gebracht wird. Das fordert nicht nur die Finger und  Konzentration, sondern auch die räumliche Vorstellungskraft und erweitert die geometrisch-mathematischen Kenntnisse.
Für diejenigen, die es nicht so mit handwerklicher Geschicklichkeit haben und sich mehr im Ganzen bewegen wollen, bietet Tanzen eine tolle Alternative. Hierbei wird nicht nur der Körper auf Trab gebracht, sondern auch die Merk- und Denkfähigkeit durch das Einprägen der verschiedenen Schritte verbessert.
Quelle: https://www.betreut.de/magazin/erwachsene-senioren/hobbys-und-aktivitaeten-im-alter/

 

 
                    
23.10.2017

Pflegezusatzversicherung nicht immer sinnvoll       

Zwanzig Prozent aller Pflegebedürftigen müssen um Unterstützung beim Sozialamt bitten, da die Rente und die gesetzliche Pflegeversicherung oftmals nicht ausreichen, um alle Pflegekosten zu decken.
Viele Personen entscheiden sich deshalb für eine private Pflegezusatzversicherung. Jedoch nicht für jeden Versicherten lohnt sich diese auch letztendlich.
Nur wer auf Dauer ein sicheres und ausreichendes Einkommen bezieht, sollte sich wirklich für diese Lösung entscheiden.
 Denn die Beiträge müssen auch dann weiter gezahlt werden, wenn die Pflegebedürftigkeit tatsächlich eintritt. Für den Durchschnittsversicherten wären das dann immer noch 87€. Wenn die Versicherung gekündigt werden muss, entfällt der Versicherungsschutz und die bereits eingezahlten Beiträge werden nicht erstattet.
Lediglich vorübergehende Zahlungspausen sind möglich, aber nur unter bestimmten Bedingungen, wie zum Beispiel Auslandsaufenthalten oder Arbeitslosigkeit.
Quelle:  https://www.gesundheit.de/news/urn.newsml.afp.com.20171017.doc.tg56d

   
               
23.10.2017

Fit bis ins hohe Alter       

Mit Mitte neunzig noch mehrmals die Woche trainieren, ins Fitnessstudio oder Schwimmbad gehen und da über 1000 Meter schwimmen, hört sich für die meisten älteren Menschen unvorstellbar an.
Doch Ingeborg Fritze, ihres Zeichens Leistungsschwimmerin, mehrfache deutsche Meisterin und stattliche 94 Jahre alt, sowie Leichtathlet Gerhard Windolf (92 Jahre) sind der lebende Beweis dafür, dass exzessiver Sport auch im hohen Alter noch möglich ist. Beide treiben noch mehrmals die Woche Sport, Fritze legt an guten Tagen schwimmend noch mehr als 1000 Meter zurück, Windolf geht zweimal die Woche ins Fitnessstudio und dreimal auf den Sportplatz.
Aber auch, wer sich kleinere Ziele steckt bezüglich seiner Alterssportlichkeit, kann dafür mit verhältnismäßig wenig Aufwand schon viel tun: Laut der Deutschen Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) reichen schon 150 Minuten leichte Bewegung über die gesamte Woche und 15 Minuten aktiver Sport täglich, um sich seine Agilität auch noch im goldenen Herbst des Lebens zu bewahren. Notfalls muss damit in kleinerem Maße begonnen werden.
In jedem Fall scheint sich der Erhalt der körperlichen Fitness wirklich zu lohnen – Gerhard Windolf war laut eigenen Aussagen vor zehn Jahren das letzte Mal beim Arzt.    
Quelle:  https://www.betreut.de/magazin/erwachsene-senioren/hobbys-und-aktivitaeten-im-alter/