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Aktuelles

Hier erfahren Sie Aktuelles aus der Pflege, zu Gesundheitsthemen und vieles, was das Leben lebenswert macht. Schauen Sie regelmäßig vorbei, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

08.08.2018

Proteine - die unterschätzen Bausteine

Zwei Drittel aller Senioren in Pflegeeinrichtungen sind mangelernährt – bei den älteren Krankenhauspatienten ist es sogar jeder Zweite. Während viele bei „Mangel“ sofort an Vitaminmangel denken und damit natürlich auch recht haben, ist gerade für ältere Menschen ein Nahrungsbestandteil mindestens genauso wichtig – Eiweiß. Denn was Bodybuilder zum Muskelaufbau verwenden, kann Senioren ebenso nützlich sein. Denn im Alter verliert der Körper natürlicherweise an Muskelmasse, man wird gebrechlicher.
Außerdem kann der Körper an sich die aufgenommenen Proteine schlechter verwerten – gleich zwei Faktoren, die einen erhöhten Bedarf an Proteinen hervorrufen. Gleichzeitig jedoch nimmt der Appetit ab, das Kauen fällt schwerer, wichtige Eiweiß-Lieferanten wie Rindfleisch kommen weniger oft auf den Teller. Hier muss neben ausreichend Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen ganz bewusst auf eine eiweißreiche Ernährung geachtet werden: Neben Magerquark und Eiern zählen beispielsweise auch Soja und Linsen zu den proteinreichen Lebensmitteln.

Quelle: http://www.vitanet.de/aktuelles/alter-pflege/20150707-eiweissmangel-im-alter

08.08.2018

Sommer, Sonne, Sommerhitze - trinken nicht vergessen!

So schön wir den Sommer auch finden und die Sonne in vollen Zügen genießen, kann diese Jahreszeit bei dem einen oder anderen negative Auswirkungen hervorrufen.

Vor allem bei älteren Menschen zeigen sich Folgen wie Kreislaufprobleme, Unwohlsein und allgemeine Schwäche. Deshalb spielt hier das Trinken eine sehr große Rolle.

Oft treten bei älteren Menschen die körperlichen Signale, die vor Überhitzungen warnen oder das Durstgefühl auslösen, erst verzögert auf, wodurch die genannten Folgen entstehen können.

Hierbei wird geraten, mindestens einen Liter mehr Flüssigkeit als gewöhnlich in Form von Getränken, wie Wasser, Tee, Schorlen oder kalten Suppen, zu sich zu nehmen.

Um auch wirklich genügend Wasser aufzunehmen, kann dabei speziell ein Trinkplan helfen, der gerne auch mit dem Arzt abgesprochen werden sollte, um zum Beispiel bei Herzproblemen einen schädlichen Überfluss an Wasser zu vermeiden.

Auch das Bereitstellen der nötigen Trinkmenge zu Beginn des Tages kann eine gute Gedankenstütze sein, durch die man die Flüssigkeitszufuhr kontrollieren kann. 

Quelle: https://www.betreut.de/magazin/erwachsene-senioren/6-tipps-hitzeschutz-fuer-senioren- im-sommer-582/


05.04.2018

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln       

Dem gesunden Lebensstil ein bisschen auf die Sprünge helfen zu wollen ist kein ungewöhnlicher Wunsch. Wenn es mit der normalen Ernährung allein nicht klappt, greifen viele zu Vitaminpräparaten. Gerade im Winter ist eins davon besonders beliebt: Vitamin D. In gewisser Weise ist die Angst, nicht genug Sonne abzukommen durchaus berechtigt, wie Studien zeigten. Problematisch wird es nur, wenn man sich aus dieser Sorge heraus zu viel des Sonnenvitamins zuführt. Denn das kann böse Nebenwirkungen haben. Im schlimmsten Fall sogar Nierenversagen - speziell bei einem hohen Kalziumgehalt im Blut. Sonstige Symptome können beispielsweise sein: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Um es dazu gar nicht erst kommen zu lassen, lohnt sich vor der Selbstmedikation die Absprache mit dem Hausarzt. Ansonsten gilt bei Erwachsenen die allgemeine Empfehlung, nicht mehr als  20 Mikrogramm pro Tag zu sich zu nehmen – oder im Sommer auf ganz natürlichem Wege den Speicher aufzufüllen.    
Quelle: https://www.vitamindmangel.net/vitamind-ueberdosierung
05.04.2018

Das hat die neue Regierung für die Pflege vorgesehen              

Die Große Koalition steht. Das sind – im Kurzen - ihre Beschlüsse zur Verbesserung der Lage des Pflegesystems: Mehr Stellen und mehr Gehalt.
Circa 8.000 neue Fachkraftstellen in Pflegeeinrichtungen für medizinische Behandlungspflege sollen eingerichtet werden. Um diese Stellen auch besetzen zu können und den Pflegeberuf attraktiver zu machen, sollen die Tarifverträge flächendeckender zum Einsatz kommen. Auch die darin festgehaltenen Mindestlöhne sollen zwischen West- und Ostdeutschland angeglichen werden.
Aber nicht nur für die Pflegenden, sondern auch für Pflegebedürftige und Angehörige stehen Neuerungen auf dem Plan: In Zukunft soll die Beantragung von Pflegeleistungen deutlich erleichtert werden.
Quelle: 
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-01/koalitionsverhandlungen-pflege-union-spd-familiennachzug  
05.04.2018

Salz - das weiße Gift?      

Salz – es ist in nahezu jedem Fertiggericht und darf auch sonst bei keinem Essen fehlen. Und es ist – zumindest in geringer Menge – für den Menschen überlebenswichtig. Nicht umsonst wird der Mineralstoff auch als „weißes Gold“ bezeichnet. Aber so nützlich, wie es auch sein kann, so kann es auch gegenteilig wirken. Forscher haben jüngst herausgefunden, dass Salz in zu hoher Dosis Bluthochdruck erzeugen kann, durch seine gefäßverengende Wirkung. Was die Wirkung besonders fatal macht, ist, dass sie sich auch nicht mehr durch ansonsten gesunde Ernährung ausgleichen lässt. Denn Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthalten in der Tat Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Blutgefäße auswirken können. Nur haben die dem überhöhten Salzkonsum auch nichts mehr entgegensetzen. Experten empfehlen deshalb, nicht mehr als 6 Gramm Salz zu sich zu nehmen, wobei 1 Gramm tatsächlich schon ausreichen würde. Bedenken sollte man auch, dass in Produkten wie Wurst und Käse und sogar Brot ebenfalls viel Salz enthalten ist.  
Quelle: https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20180307-zu-viel-salz-schadet-auch-bei-gesunder-ernaehrung.html
10.01.2018

98-Jährige zieht aus Solidarität mit ihrem Sohn ins Altersheim        

Die 98-jährige Ada Keatings ist kürzlich ins Altersheim gezogen. Eigentlich keine allzu ungewöhnliche Entscheidung für ihr Alter, möchte man meinen. Das wirklich Spannende an der Sache ist, dass nicht Ada Keatings eigener Pflegebedarf Auslöser ihres Umzugs war. Sondern der ihres Sohnes.  Tom Keating war sein Leben lang alleinstehend geblieben, war sein Leben lang bei der Mutter geblieben. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands entschied er sich aber nun  doch nach 80 Jahren, sein Heim zu verlassen – in eine Pflegeeinrichtung.
Seine Mutter folgte ihm prompt. Sie selbst ist nebenbei bemerkt immer noch äußerst rüstig. Aber so ist es ihr möglich, sich immer noch um ihren Sohn zu kümmern, auch wenn das nicht ihre Hauptaktivitäten sind. Oft spielen die beiden zusammen, gucken gemütlich fern und können immer noch ihren gemeinsamen Tagesrhythmus leben. Adas zwei jüngere Töchter haben so auch die Möglichkeit, den Bruder und die Mutter gemeinsam zu besuchen. Im Altersheim gilt der Fall schon als ungewöhnlich – trotzdem versucht man so gut wie möglich auf die kleine Familiengemeinschaft einzugehen.  
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article170184756/Mutter-zieht-zu-80-jaehrigem-Sohn-ins-Seniorenheim.html
10.01.2018

Schach - ein unterschätzter (Denk-)Sport        

Wenn endlich der Ruhestand ruft, nehmen sich viele Menschen vor, endlich die Zeit für neue Hobbys zu nutzen und sich damit einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Doch was kommt infrage? Wer sich selbst zwei linke Hände attestiert und seine Zeit lieber gemütlich Zuhause verbringt, anstatt sich aufs Rad zu schwingen, sieht oft wenig Möglichkeiten. Ein Sprachkurs wäre eine Option. Doch für eher dem Denksport zugeneigte Menschen gibt es abgesehen davon noch andere Angebote: wie beispielsweise Schach. Schach ist, auch wenn viele andere Befürchtungen haben, auch im Alter noch gut zu erlernen. Ganz im Gegenteil – Studien haben bewiesen, dass Schach nicht nur die geistigen Fähigkeiten aufrecht erhält und vor allem weiter ausbaut, sondern, dass es zudem auch noch Demenz vorbeugt. Auch die soziale Komponente kommt nicht zu kurz. Mit dem Lehrer oder dem gemeinsamen Lernpartner, die beide auch gut aus dem Familien- und Bekanntenkreis stammen können, entsteht durch das Spielen zu zweit eine enge Bindung. Außerdem gibt es Schachvereine in nahezu jeder Stadt: Durch den Wettbewerb kommt, wie bei jeder anderen „Sportart“ auch, der Ehrgeiz nicht zu kurz.
Wer hingegen zuerst in aller Ruhe Zuhause anfangen will, dem stehen in Form von Lehrbüchern mannigfache Hilfestellungen zur Seite, auch für Einsteiger geeignete.
Quellen:  https://www.chesspoint.ch/blog/schach/schach-fuer-senioren
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